Der heurige „Winter wie damals“ machte bisher schmerzlich bewusst, was durch die menschgemachte Klimaerwärmung alles zum seltenen Genuss wurde: Naturschneeabfahrten, zugefrorene Seen, Schneeburgen. Die Schneemassen türmten sich in der Stadt Salzburg vor allem auf Geh- und Radwegen und zeigten ein weiteres Faktum auf.  

Lange nach dem großen Schnee: Radweg Elisabethstraße im Schnee versunken.

Noch lange nach dem großen Schnee ist der Radweg Elisabethstraße nicht befahrbar.

Beim Winterdienst kommen zuerst die Autos, am Ende der Fuß- und Radverkehr. Wie andere Städte muss Salzburg für die immer zahlreicheren Ganzjahres-Radfahrenden das Hauptradnetz gut räumen. Positiv fielen die Verhältnisse auf Verbindungen im Umland auf: Zwischen Salzburg und Hallein genoss der Autor das Winterwunderland an der Salzach auf einer griffigen Schneefahrbahn. Auch entlang der Bundesstraße war der Räumzustand akzeptabel. Welche Erfahrungen machen Sie mit dem Winterdienst in Ihrer Gemeinde? Machen Sie mit beim Radlobby-Wintercheck!

 

Fidelius Krammel
Radlobby Salzburg

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