Die WESTbahn vergrößert derzeit ihre Flotte von sieben auf siebzehn Garnituren. Die ersten neuen Garnituren vom Typ KISS 2 sind bereits im Einsatz.

 

Einer der neuen KISS 2-Züge bei einer Testfahrt. Foto: Attila Alföldi

Das neue Modell stammt wie schon der Vorgänger KISS 1 vom Schweizer Hersteller Stadler. Anfang Juni hatte das Schweizer Bundesamt für Verkehr die Zulassung erteilt. Mitte Juni wurden mit der Netz-Zustimmungserklärung für Österreich und dem Eintrag ins Fahrzeugregister die Voraussetzungen für den operativen Einsatz erfüllt. Die WESTbahn lobt die Zusammenarbeit mit der ÖBB-Infrastruktur AG – sie sei für die nötigen Abstimmungen „ein serviceorientierter und höchst effizienter Partner“ gewesen, so WESTbahn-Sprecherin Ines Volpert.

 

Wie werden die neuen Züge verwendet?

Einer der drei bereits nach Österreich überstellten Züge verkehrt ab sofort sechs Mal täglich als WESTshuttle zwischen Wien Hauptbahnhof, Wien Meidling und Wien Westbahnhof. Die anderen beiden Garnituren verstärken vorerst den normalen Betrieb. Im Herbst werden die übrigen sieben Züge ausgeliefert. Mithilfe des neuen Flottenteils wird die WESTbahn zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 ihr Angebot verdichten: Zwischen Salzburg und Wien verkehren die Züge dann im Halbstundentakt.

 

Quelle: Pressemeldung WESTbahn

 

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