Presseaussendung 21.10.2018 – Für FORUM MOBIL ist Verkehrslandesrat Stefan Schnöll der Hoffnungsträger, dass Salzburg wieder zum Vorzeigeland für Mobilität wird. S3, Obus, Salzburger Lokalbahn, Pinzgauer Lokalbahn, Schafbergbahn und WolfgangseeSchiffahrt waren die Markenzeichen, an denen sich andere Bundesländer orientierten. Durch die Pattstellung zwischen Stadt und Land in den letzten 10 Jahren war Salzburg eher zum Schlusslicht geworden. 

 

FORUM MOBIL teilt die Vorhaben des Verkehrslandesrates vollends, der erkannt hat, dass in allen Bezirken Handlungsbedarf ansteht. Es geht um 6 Bahn- und 10 Buslinien, die auf die Stadt Salzburg zulaufen!

Schnelle, niederflurige Triebwagen ermöglichen kürzere Fahrzeiten und rascheres Umsteigen. Foto: Salzburg AG

Schnelle, niederflurige Triebwagen ermöglichen kürzere Fahrzeiten und rascheres Umsteigen. Foto: Salzburg AG

Der zweispurige Ausbau der Salzburger Lokalbahn ist sehr wünschenswert und auch zielführend: Sie ist noch immer die Vorzeigebahn, die auf einer großteils eingleisigen Trasse von 5.00 bis 24.00 Uhr einen durchgehenden Halbstunden-Takt, in den Hauptverkehrszeiten sogar Viertelstunden-Takt schafft und auch weiterhin auf einen gänzlichen Betrieb mit Schaffner setzt, die von den Fahrgästen sehr geschätzt werden, als Kundenbetreuer und -berater.. Ein großes Anliegen der Lokalbahn-Fahrgäste ist die Anschaffung neuer, moderner, gänzlich niederfluriger Leicht-Triebwagen (statt der schweren Eisenbahn-Triebwagen), analog zu Linzer- oder Gmundener-Straßenbahn. Die Zunahme der Fahrgastzahlen führt vor allem in den Hauptverkehrszeiten zu Stehplätzen in den Zügen, stark bedingt auch durch die ansteigende Bevölkerungsentwicklung im nördlichen Flachgau.

 

Die Fahrgast-Initiative Lokalbahn (Vorgängerin von FORUM MOBIL) musste durch eine Baustein-Aktion unter großer Beteiligung der Fahrgäste vor zehn Jahren vier neue Triebwagen erkämpfen. Bei Verkehrslandesrat Stefan Schnöll wird das wohl nicht notwendig sein!

 

Für FORUM MOBIL:

Peter Haibach

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