Die überparteiliche Mobilitätsplattform FORUM MOBIL bedankt sich bei allen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die Pinzgauer Lokalbahn (PLB) zur Vorzeige-Regionalbahn wurde und am 2. Jänner ihr 120-jähriges Jubiläum feiert.

Allen voran LH Wilfried Haslauer als ehemaliger Verkehrsreferent hat es verstanden, die teils skeptischen Bürgermeister des Oberpinzgaues „ins Boot zu holen“. Er konnte den Bürgermeistern klarmachen, dass PLB ihre Lebensader ist, die sie nicht verspielen sollen.

 

Mit der Pinzgauer Lokalbahn fahren nicht nur Pendler und Touristen sondern Schüler gerne. Foto: Walter Stramitzer

Mit der Pinzgauer Lokalbahn fahren nicht nur Pendler und Touristen sondern Schüler gerne.
Foto: Walter Stramitzer

Durch kluge und umsichtige Verhandlungen gelang es ihm, die PLB ins Eigentum des Landes zu übertragen. Die Entscheidung, mit Arno Gasteiger der Salzburg AG die Betriebsführerschaft zu übertragen, war ein gelungener Schachzug. Arno Gasteiger gelang es gemeinsam mit seinem damaliger Betriebsleiter Gunter Mackinger, Bürgermeister und Region von der Erfolgsstory zu überzeugen, was von der damaligen Landeshauptfrau Gabi Burgstaller maßgeblich unterstützt wurde.

FORUM MOBIL schätzt es, dass die Salzburg AG und das Land Salzburg seit der Übernahme im Jahr 2008 die Attraktivität der Pinzgauer Lokalbahn wesentlich gesteigert haben und auch laut Vorstandssprecher Leonhard Schitter an einem kontinuierlichen Ausbau der Zugverbindungen arbeiten werden. FORUM MOBIL hofft aufgrund der positiven Haltung aller Beteiligten, dass das Zukunftsprojekt „Verlängerung der PLB bis zu den Krimmler Wasserfällen“ bald realisiert wird.

 

Die Geschichte der Pinzgauer Lokalbahn müsste anderen Regionen bzw. Ländern Mut machen, ebenfalls um ihre Regionalbahnen zu kämpfen.

 

Für FORUM MOBIL
Peter Haibach

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