Presseaussendung 06.08.2017 – Faktum, dass die Automobilbranche vorsätzlich über Jahre die Konsumenten weltweit betrogen hat und unter dem Label „umweltfreundlicher“ Diesel Milliarden verdient hat. Sie kommt mit einer symbolischen Strafe von 100 Euro pro Auto davon. Diese unheilige Allianz zwischen Politik und Automobilbranche muss endlich aufgebrochen werden.

Der Diesel-Pkw-Skandal sollte nicht nur die Bundesregierung sondern auch die Landes- und Stadtregierungen zum Handeln zwingen. Dass Österreich neben Luxemburg und Frankreich zu den Spitzenreitern der Diesel-Pkw-Dichte Europa gehört, erfordert sofortiges, kluges und weitblickendes Handeln.

Die Verkehrs- und Umweltplattform FORUM MOBIL schlägt vor:

Die alltägliche Diesel-Pkw-Dichte schädigt die Gesundheit der Menschen - ein Diesel-Pkw-Verbot ist einzuführen.

Die alltägliche Diesel-Pkw-Dichte schädigt die Gesundheit der Menschen – ein Diesel-Pkw-Verbot ist einzuführen.

  1. Landes- und Stadtregierung erlassen Fahrverbote von Diesel-Autos in den stark belasteten Städten, wie Salzburg, Graz u.a.
  2. Aufhebung der Steuerbegünstigung des Dieselpreises gegenüber dem Benzinpreis.
  3. Zweckbindung der Mehreinnahmen durch höheren Dieselpreis für Öffi-Attraktivierung und E-Autos
  4. Installierung einer schnellen Eingreif-Truppe = Prüfstelle zur Kontrolle der Abgasreinigung
  5. Schadstoff-Abgabe der Autoindustrie bei Verstößen gegen Schadstoffreinigung
  6. Bundesregierung verhandelt mit Autoindustrie über ein Ausstiegsszenario 2030

 

FORUM MOBIL appelliert an die Medienvertreter, den Diesel-Pkw-Skandal nicht kleinzureden, sondern durch Faktenchecks die Bundes- und Landespolitik zum Handeln zu bewegen.

Für das FORUM MOBIL
Peter Haibach

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