Presseaussendung 16.12.2018 – Immer mehr Gemeinden ergreifen die Initiative, Ortsbusse anzuschaffen. Einerseits wollen sie den ortseigenen Autoverkehr verringern, andererseits ihren Bürger*innen ein Angebot für kurze Wege innerorts erstellen.IMG_4268

 

Beispielsweise die Wege um Arzt, zum Einkaufen, aber auch zu Haltestellen von Bahn und Bus sollen dadurch verkürzt werden. Neue vorbildliche Gemeinden sind mit Fahrplanwechsel, z.B. Hallein, Seekirchen, Zell am See, St. Georgen bei Oberndorf. Schon seit längerer Zeit betreiben Wals-Siezenheim, Grödig, Bergheim, Neumarkt, Bad Gastein, Saalfelden und Bischofshofen solche Systeme. Kostenlose Citybusse bieten bereits St. Johann und Bad Hofgastein an.

 

Nicht noch mehr Parkplätze

Gemeinden wie Bürmoos und Lamprechtshausen suchen noch nach Lösungen, um die bereits überbordenden Parkplätze nicht ausweiten zu müssen. Sogar Parkhäuser werden dabei angedacht: Welche Anrainer sich das wohl gefallen lassen? Der Viertel- und Halbstundentakt der Salzburger Lokalbahn lässt vermehrt auch Fahrgäste aus Bayern und Oberösterreich auf dem Weg nach Salzburg einsteigen.

 

Auch dort muss es gelingen, weniger statt mehr Parkplätze einzurichten. Die Lösungen liegen auf der Hand: Einerseits Ortsbusse an den Haltestellen einzusetzen und andererseits die bereits bestehenden Linienbusse mit den Abfahrtszeiten der Lokalbahn zu verknüpfen und zu vertakten. Künftig muss es gelingen, logistisch vorzudenken statt weitere Grünflächen zu verbauen.

 

Für das FORUM MOBIL

Peter Haibach 

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