Die überparteiliche Bürgerbewegung FORUM MOBIL tritt für höhere Lebensqualität der Menschen in der Stadt Salzburg und im Umland ein. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die von Landeshauptmann Wilfried Haslauer angekündigte Maßnahme, den Chiemseehof autofrei zu machen; ebenso das von Bürgermeister Heinz Schaden angekündigte Vorhaben, das Schloss Mirabell autofrei zu gestalten. Die beiden Plätze würden damit der Bevölkerung und den vielen Touristen zurückgegeben.

 

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Ein echter Hingucker, wenn die Autos aus dem Schloss Mirabell verschwinden – ein Dank an Bürgermeister Heinz Schaden Foto: Markus Fedra

Auch E-Autos brauchen Platz

Stadt und Land haben viele weitere Maßnahmen angekündigt: Neue Busspuren, Beschleunigung des Öffentlichen Verkehrs, ein leistbareres Jahresticket, mehr Park-&-Ride-Plätze und eine dichtere Vertaktung der Bus- und Bahnlinien.

 

Unverständlich ist der Vorschlag von Stadtpolitikern, E-Autos jetzt gratis in der Stadt parken zu lassen. Damit würde dem Autoverkehr noch mehr Raum gegeben. Denkbar wäre, ausschließlich E-Autos in die Stadt einfahren zu lassen und keine Benziner mehr – aber natürlich auch gegen Parkgebühren. Salzburg sollte sich langfristig an Norwegen orientieren. Dort wird es ab dem Jahr 2025 keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr geben.

 

Weniger Autos, mehr Lebensqualität

Das FORUM MOBIL appelliert an Landeshauptmann Haslauer und Bürgermeister Schaden, die angekündigten Maßnahmen konsequent umzusetzen und den bescheidenen Anteil der Öffi-Fahrten von 14 % in der Stadt und gar nur 12 % im Umland wesentlich zu erhöhen. Ziel kann es nur sein, der Bevölkerung ihre Lebensräume zurückzugeben statt noch mehr Individualverkehr in die Stadt zu ziehen – auch E-Autos verbrauchen wertvollen Platz in der Stadt. Weniger statt mehr Autos muss das Ziel sein.

Für das FORUM MOBIL

Peter Haibach, Sprecher

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