Allgemein

In Forum Mobil 2/2017 fanden Sie einen Appell an die ÖBB, ihre Dieselloks mit Partikelfiltern auszustatten. Der Schweizer Maschinenbauingenieur Andreas Mayer griff dabei zu folgendem Vergleich: Fährt eine ÖBB-Lokomotive (z. B. Baureihe 2068) eine Stunde mit Volllast, werden so viele ultrafeine Partikel wie bei 100.000 Pkw mit Dieselmotoren emittiert. Deshalb sollten die ÖBB nicht vor den vergleichsweise geringen Kosten für das Nachrüsten von Partikelfilter-Abgassystemen zurückschrecken.
 

Hier finden Sie weiterführende aktuelle Informationen, die die Dringlichkeit des Themas unterstreichen:

  • Die Partikelkonzentration in modernen Diesellok-Zügen liegt nach einer Untersuchung des israelischen Technion auf der Strecke Haifa-Tel Aviv mit 100.000 P/cm3 etwa zehnmal über den Umgebungswerten. Entsprechend erhöht ist das gesundheitliche Risiko:
    http://dx.doi.org/10.1016/j.envpol.2017.03.072 
  • Die Kalifornische Umweltbehörde hat im April eine dringende Petition an die US-Umweltbehörde gerichtet, Vorschriften für neue und im Einsatz befindliche Diesellokomotiven zu erlassen, da die Belastung durch diese Emissionen in der Nähe von Bahnstrecken und Bahnhöfen alle anderen Quellen übersteigt:
    https://www.arb.ca.gov/railyard/railyard.htm

Sonderlösungen im Layout von Abgasreinigungssystemen

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Selbstfahrender Minibus, Koppl, Teststrecke, Salzburg Research, PK, 20170424, Salzburg, (c)wildbild

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